Lofoten im Winter – Unsere Tipps und Erfahrungen

Titelbild Lofoten
Lofoten im Winter erleben. Das war der Grund unserer mehrtägigen Anreise mit den Öffis aus dem Rheinland. Verschneite Fjordlandschaften, das eisige Polarmeer, tanzende Nordlichter am Nachthimmel. All dem und noch so viel mehr fieberten wir entgegen, als wir von der rauen Überfahrt von Bodø nach Svolvær das Hurtigrutenschiff verließen und unsere ersten Schritte auf dem kleinen Archipel machten.Da ahnten wir noch nicht, dass wir unseren Trip in nur wenigen Tagen vorzeitig wegen weltweitem Pandemieausbruch würden abbrechen müssen. Und dass es gerade einmal 72 Stunden brauchen würde, um sein Herz an dieses zauberhafte Fleckchen Erde zu verlieren.

Inhaltsverzeichnis

 

Lofoten im Winter – Warum?

Die Region Lofoten in der norwegischen Provinz Nordland liegt ca. 100-300 km nördlich des Polarkreises und umfasst im Großen und Ganzen ein aus etwa 80 Inseln bestehendes Archipel, weswegen für gewöhnlich von “den Lofoten” als Inselgruppe gesprochen wird. Ein kleines, spektakuläres Naturparadies im hohen Norden direkt vor der Küste Norwegens.

Im Sommer ist es wunderschön dort, das verrät euch ein Blick in die Google-Bildersuche. Und jetzt stellt euch einmal die schroffen Küsten, das türkisblaue Meer, die Strände, Fjorde, Berggipfel und Holzhäuschen unter einer im Sonnenlicht glitzernden Schneedecke vor. Hin und wieder fallen dicke Flocken vom Himmel. Die Nacht wird vom Funkeln der Sterne und dem Leuchten des Polarlichts erhellt. Herrlich, oder? Zumindest in der Theorie. Lofoten Landschaft Denn so wunderschön und romantisch sich diese Vorstellung auch gestaltet, so sollte sich jeder vor Buchung darüber bewusst sein, dass solche Bilderbuchmomente wie aus aus dem Winter Wonderland eher die Ausnahme als die Regel sind. Denn das Wetter im hohen Norden kann auch anders. Ist oft unberechenbar. Eiseskälte. Dunkelheit. Beißender Wind. Regen. Hagel. Schneestürme. All das wird höchstwahrscheinlich auf euch warten. Aber das bedeutet ja nicht, dass es nicht trotzdem super schön werden kann. Man muss sich lediglich hinreichend gut vorbereiten und die Tagesplanung dem Takt des Wetters anpassen. Wer nach Lofoten kommt um Winterträume wahr werden zu lassen, der sollte bereit sein, dafür auch mal im Ferienhaus bei Stromausfall auszuharren, während ein tosender Orkan Schneewehen ums Haus peitscht. Klingt gut? Prima, dann lasst uns eure Reise weiter planen.

Beste Reisezeit für Lofoten im Winter

Der Winter ist lang im hohen Norden. Er wird meist als die Zeit von Oktober bis März definiert und deckt damit auch den Großteil der Nächte ab, in denen man mit dem nötigen Quäntchen Glück Polarlichter sehen kann. Von Anfang Dezember bis Anfang Januar herrscht polare Nacht und es ist quasi 24 Stunden am Stück dunkel. Daher ist diese Reisezeit eher ungeeignet für alle, die die zauberhafte Welt von Lofoten erleben und entdecken möchten. Als wir unseren Trip planten stießen wir immer wieder auf Empfehlungen für die Monate März und Oktober. Das Wetter trockener als im Februar und November (weniger Wolken = mehr Chancen auf Polarlichter!) und nicht ganz so kalt. Zudem mit etwa 10 Stunden Tageslicht hell genug, um tagsüber mit dem Mietwagen die Landschaft zu erkunden und anschließend in den Nächten auf Polarlichtjagd zu gehen.

Wir entschieden uns für März. Und… würden es nicht noch einmal machen. Denn das Wetter war eine Katastrophe. Meist stürmisch mit viel Schnee und Regen. Der Himmel fast durchgehend bedeckt, sodass man auch in den trockenen Phasen weder die Chance auf Sonnenschein am Tag noch das Nordlicht in der Nacht hatten. Schade. Aber wir wussten ja, worauf wir uns da einließen.

Von unserer Vermieterin erfuhren wir, dass der März tatsächlich lange Zeit eine tolle Reisezeit gewesen ist, sich dies aber in den letzten 3-4 Jahren langsam verändert hätte. Klimawandel und so. Sie empfahl uns für unseren nächsten Abstecher daher stattdessen den Oktober.

Anreise und Verkehr

Mit dem Flugzeug nach Lofoten

Obwohl sich Lofoten einer immer größer werdender Beliebtheit bei Urlaubern und vor allem Naturfotografen erfreut, ist die Fluganreise in diesen Teil Norwegens von Deutschland aus nur mit mehreren Umstiegen möglich. Die wohl am häufigsten genutzten Verbindungen dürften wohl über Oslo und Bodø nach Leknes oder Svolvær in Lofoten oder zu dem an die Region Lofoten angrenzenden Flughafen Narvik führen. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit den Flughafen Andøya für die Anreise zu nutzen. Es gibt also – zumindest außerhalb von Pandemiezeiten – zahlreiche Möglichkeiten, mit dem Flugzeug anzureisen. Dabei dürft ihr euch auf je Verbindung auf mindestens 5 Stunden Reisedauer einstellen, die sich aber, je nach Verfügbarkeit eines möglichen Anschlussfluges, auch schnell auf 9 Stunden bis hin zu einer tagesübergreifenden Anreise ausweiten kann.

Kein Wunder also, dass die Norweger aktuell damit liebäugeln, die kleinen Flughäfen in Leknes und Svovlær durch einen größeren neuen Flughafen in Leknes zu ersetzen, welcher dank einer längeren Start- und Landebahn dann direkt von Oslo aus mit größeren Passagierjets angesteuert werden kann. Doch nicht nur den hohen Zeitaufwand haben alle aktuell zur Verfügung stehenden Flugrouten gemeinsam, sondern auch nicht gerade günstigen Ticketpreise. So müsst ihr pro Person mit Gepäck mindestens 200€ für eine Strecke rechnen. Flughafen Leknes

Mit dem Flugzeug und dem Auto nach Lofoten

Im Internet sind wir daher auf den Tipp gestoßen, von Deutschland aus ins schwedische Kiruna zu fliegen und direkt mit dem Mietwagen über Land nach Lofoten zu reisen. Denn den Mietwagen werdet ihr auf dem Archipel ohnehin benötigen. Es gibt zwar ein Linienbusnetz, dies ist jedoch eher spärlich und besonders im rauen Winter nicht unbedingt das verlässlichste Fortbewegungsmittel.

Als wir die Flugpreise mit SAS checkten stellten wir jedoch fest, dass die Flüge von/nach Kiruna für uns nicht billiger gewesen wären, sondern sogar teurer. Zudem hätten noch knapp 400km Fahrtstrecke zwischen Schweden und Lofoten vor uns gelegen. Entsprechend schnell verwarfen wir die Idee mit Schweden wieder.  

Mit dem Flugzeug und der Fähre nach Lofoten

Statt von Bodø aus mit dem Inselhopper nach Lofoten zu fliegen, bietet es sich an, in der kleinen Hafenstadt auf den Wasserweg umzusteigen. Mit Fähre, Schnellboot oder Hurtigrutenschiff könnt ihr euch in wenigen Stunden je nach Verbindung in die Lofoten-Häfen Moskenes, Svolvær oder Stamsund schippern lassen.

Mit dem Zug und dem Schiff nach Lofoten

So gerne wir auch fliegen, wir haben uns vorgenommen zumindest innerhalb von Europa öfters mal auf die Öffis zu setzen. Und sind deswegen auf dem Hinweg im schönen Rheinland in den Zug gestiegen und bis nach Bodø (Endstation) gefahren, von wo aus wir mit dem Hurtigrutenschiff nach Svolvær übersetzten. Eine zeitaufwändige Anreise von über 30 Stunden reiner Fahrtzeit, welche wir durch Stopps in Oslo und Trondheim unterbrachen. Geld haben wir dadurch allerdings nicht gespart, denn mit insgesamt 450€ für zwei Personen waren die Zugtickets nur geringfügig preiswerter als die alternativen Flugtickets. Warum wir es trotzdem immer wieder so machen würden, erfahrt ihr in unserem gesonderten Blogpost. Zurück ging es aus zeitlichen Gründen übrigens mit dem Flugzeug (zumal wegen Pandemieausbruch die Zugverbindung wegen geschlossener Grenzen in Dänemark ohnehin nicht länger möglich gewesen wäre).

Mit dem Mietwagen in Lofoten unterwegs

Wie bereits erwähnt gibt es zwar ein öffentliches Busnetz, dieses hat qualitativ jedoch eher dörflichen Charakter und eignet sich aufgrund des beschränkten Angebots nur bedingt für Ausflüge. Zudem kann es im Winter schnell zu Verspätungen und Busausfällen kommen. Mit einem Mietwagen seid ihr in Lofoten im Winter deutlich unabhängiger von Wetter und Abfahrtszeiten und kommt glücklicherweise auch in die abgeschiedensten Ecken des Archipels. Autofahren Lofoten Macht euch über Schnee und Glätte keine allzu großen Sorgen. Die winterlichen Straßen waren deutlich angenehmer, als wir es von Deutschland gewohnt sind. Die Norweger wissen definitiv, was sie tun. So hatten wir in unsere Winterreifen praktischerweise kleine Spikes eingearbeitet, mit denen es sich auf der Schneedecke prima fahren ließ – ganz ohne zusätzliche Schneeketten.

Und da das allgemeine Tempolimit in unbebauten Gebieten in Norwegen ohnehin bei eher gemütlichen 80 km/h liegt (Achtung: rasen kann ziemlich teuer werden!) haben wir uns während unserer Fahrten nie gedrängelt oder unwohl gefühlt.

Kosten

Ein Lofoten-Urlaub ist nicht gerade preiswert. Neben den Kosten für An- und Abreise schlagen die Preise für Unterkunft, Mietwagen und – typisch norwegisch – auch die Verpflegung schnell ein Loch in die Reisekasse. So zahlten wir umgerechnet pro Nacht in unserem kleinen Ferienhaus in Leknes (Litleidholmen) etwa 125€, der Mietwagen für eine Woche sollte 500€ kosten. Restaurants (von denen es ohnehin nur sehr wenige gibt) besuchten wir nicht. Denn diese sind am Tag nach unserer Ankunft wegen Ausbruch der Corona-Pandemie alle geschlossen worden. Dafür ließen wir einen großen Haufen Norwegischer Kronen an den Kassen des örtlichen Supermarktes, in dem die Preise gut und gerne 50% über denen in Deutschland lagen.

Kofferpacken: Das muss unbedingt mit

Diese Dinge sollten in eurem Koffer nicht fehlen, wenn ihr Lofoten im Winter erkunden möchtet:

Bekleidung

Wie bereits erwähnt ist das Wetter in Lofoten im Winter oft unberechenbar. Ihr müsst euch nicht nur vor der Kälte, sondern auch vor Wind und Niederschlag schützen. Zudem kann es auf dem Boden schnell glatt und rutschig werden. Wir empfehlen euch daher neben Alltagskleidung wie Jeans, Shirts und Pullovern unbedingt folgende Kleidungsstücke einzupacken:
  • Skiunterwäsche und lange, dicke Knie- und Wandersocken
  • Skihose und dicke Winterjacke (vorzugsweise wasserdicht)
  • Mütze. Handschuhe und einen Schal, der nicht nur den Hals sondern unbedingt auch das Gesicht mit abdeckt. Der kalte Wind kann nämlich an Nase, Ohren und Fingern unglaublich beißend sein.
  • Regenhose zum Überziehen über Wanderhose oder Jeans. Der Schnee ist zwar meist eher trocken als feucht, aber Lofoten überrascht auch im Winter gerne mal mit einem ordentlichen Regenguss zwischendrin.
  • Fleecejacke für den Lagen-Look in Kombination mit einer guten Regenjacke.
  • Ordentliche Winterschuhe. Kalte nasse Füße sorgen schnell für schlechte Laune und eine böse Erkältung.
  • Wasserdichte Winter-Wanderstiefel sind im winterlichen Gelände beim Wandern und Fotografieren unerlässlich.
  • Spikes für die Schuhe, damit ihr an besonders vereisten Stellen voran kommen könnt und euch nicht auf die Nase legt.

Elektronik

Handy, Kamera und Drohne helfen euch, eure schönsten Lofotenmomente für die Ewigkeit festzuhalten. Doch Wind, Dunkelheit und Kälte bilden auch für euer Equipment eine ordentliche Herausforderung. Denkt daher unbedingt an:
  • ein Stativ (Polarlichtfotografie gelingt am besten via Langzeitbelichtung)
  • Wechselakkus und Ladekabel fürs KFZ (in der Kälte entladen sich alle Akkus deutlich schneller als gewöhnlich)
  • eine Stirnlampe. Hilft nicht nur, in der Nacht die Kamera zu bedienen, sondern auch bei Stromausfällen, welche zum Winter in Lofoten so dazugehören wie die Wolken und Polarlichter am Himmel.

Lebensmittel

Ein kleiner Tipp für die Sparfüchse unter euch: stopft die letzten Löcher im Gepäck einfach mit haltbaren Lebensmitteln aus. Kekse und Nudeln, die ihr von Deutschland aus mitbringt, müsst ihr nicht teuer in Norwegen kaufen. Wir selbst hatten neben Müsliriegeln und Pasta auch Tütensuppen und Naschereien im Gepäck und würden es immer wieder so machen.

Unsere Lieblingsplätze

Leider war Petrus uns bei diesem Trip nicht wohlgesonnen. Und dann brach auch noch eine weltweite Pandemie aus, sodass wir nach nicht einmal 4 Tagen wegen Grenzschließung Norwegen vorzeitig verlassen mussten. Die Organisation der Rückreise verlief zudem recht holprig. Chaos bei den Behörden, den Fluggesellschaften und letztlich auch in unseren Köpfen. Ein aufreibendes Durcheinander, das nicht nur viele Nerven, sondern auch wertvolle Urlaubszeit kostete. So Schade! Viele Orte in Lofoten sind uns daher leider verborgen geblieben. Geplante Wandertouren und Ausflüge konnten wir nicht antreten. Dabei hat das Archipel so viel tolle Natur zu bieten, die wir nur zu gerne entdecken und erleben wollten. Dennoch haben wir versucht das beste draus zu machen. Dabei unser Herz an dieses bezaubernde Fleckchen Erde verloren. Und möchten an dieser Stelle mit euch unsere liebsten Fotospots teilen.

Hamnøy

Die kleinen roten Ferienhäuser des Eliassen Rorbuer sind nicht nur eine der beliebtesten Unterkünfte von Lofoten, sondern auch einer der begehrtesten Fotospots. Kein Wunder. Denn die gemütlichen Holzhütten, das Meer und die schroffe Berglandschaft im Hintergrund sind einfach der Inbegriff eines norwegischen Postkartenmotivs. Eliassen Rorbuer, Hamnøy

Sakrisøy

Nur wenige Fahrminuten auf der E10 südlich von Hamnøy liegt die Ortschaft Sakrisøy, von wo aus man tolle Ausblicke auf den Reinefjord und die umgebende Bergwelt hat. Drohnenbild Sakrisøy

Reine

Reine ist eine kleine Ortschaft und reiht sich an der E10 direkt hinter Sakrisøy ein. Für Drohnenpiloten ein grandioser Platz für eine Flugstunde, der Ausblick über die Gravdalsbucht, den Reinefjord und weitere Teile der Insel Moskenes sind einfach nur unglaublich. Reine, Lofoten

Hauklandstranda

Einer der beliebtesten und schönsten Strände in Lofoten und einer der Orte, der sich wegen der freien und weiten Sicht auch bestens für Polarlichtfotografie eignet. Daher ist hier aber auch verhältnismäßig viel Betrieb sowohl am Tag als auch in der Nacht. Uns hat es dort einfach nur unbeschreiblich gut gefallen. Schneebedeckte Berge, weicher Sand, das Meer so türkisblau wie in der Karibik. Der Wahnsinn, was Mutter Natur an diesem Ort gezaubert hat. Hauklandstranda

Vikten

Abgeschiedenheit und eine spektakuläre Bergkulisse. Bei unserem kleinen Spaziergang in der Nähe der Ortschaft Vikten haben wir Ruhe und Aussicht sehr genossen. Und konnten uns am besonderen Lichtspiel von Sonne und Wolken, für welches das Archipel bekannt ist und das im hohen Norden deswegen als “Lofotlys” bekannt ist, kaum sattsehen. Blick nach Vikten

Straße nach Myrland

In unserer kurzen Zeit hat es uns verdächtig oft auf die Straße nach Myrland gezogen, wo wir in uns in eine der Ausweichbuchten direkt am Meer stellten und einfach nur die Aussicht über Wasser und Land genossen. Dort hatten wir auch das einzige Mal Glück, was Polarlichter anbelangt. Zwar nur ein Baby-Nordlicht, welches kurz zwischen den dicken Wolkenschleier hervor lugte. Aber definitiv ein ganz besonderer Moment für uns. Lofoten Polarlicht

Polarlichtjagd

Das Nordlicht sehen. Es war einer der Hauptgründe, weswegen wir uns für Lofoten im Winter entschieden. In Island und auf den Färöer Inseln hatten wir zuvor leider kein Glück gehabt. Doch diesmal, so waren wir zuversichtlich, sollte es klappen. Ob wir vielleicht ein klein wenig naiv waren? Vielleicht haben wir uns tatsächlich zu sehr von den ganzen Empfehlungen und den tollen Bildern im Netz blenden lassen. Waren uns sicher, dass es so weit im hohen Norden doch endlich klappen müsste. Sie waren sogar da. Auch die kostenlose Aurora Forecast zeigte gute Werte an, als wir die wenigen Nächte vor Ort zum Tag machten und mit dem Mietwagen unserer Runden drehten. Aber wir haben die Rechnung einfach ohne das wechselhafte, raue Lofoten-Wetter gemacht. Dicke graue Wolken, die sich über uns festgesetzt hatten und nur selten den Himmel freigaben. Heftige Windböen, Schnee und Regen, die über uns hinweg fegten. Keine wirklich guten Voraussetzungen zum Beobachten des Nordlichts. Lofoten Polarlicht Wir wünschen euch für eure eigene Polarlichtjagd besseres Wetter und das nötige Quäntchen Glück.

Dabei möchten wir euch noch den wichtigen Hinweis mit auf den Weg geben, dass nur die stärksten Polarlichter leuchtend grün am Himmel erscheinen. Und das sind nunmal die wenigsten. Schwächere Polarlichter sind eher grau und entfalten erst durch die Langzeitbelichtung eurer Kamera (denkt also unbedingt an das Stativ!) ihr Farbspektrum.

Wenn ihr also zum Nachthimmel hochschaut und ihr den Eindruck habt, dass diese eine Wolke bzw. der Wolkenschleier irgendwie komisch aussieht, dann macht einfach mal ein kurzes Testfoto mit 3,4 Sekunden Belichtungszeit. Vielleicht habt ihr ja Glück und hinter dem langweiligen Wölkchen versteckt sich weit mehr, als euer Auge hätte wahrnehmen können. Mehr hilfreiche Tipps für die Polarlichtfotografie gefällig? Dann lest euch unbedingt diesen Blogbeitrag von der lieben Inka durch.

Piraten-Fazit

Lofoten im Winter. Es war, abgesehen vom Wetterpech und dem coranabedingten “Rausschmiss” einfach wundervoll. Eine Winterwelt wie aus dem Märchenbuch. So zauberhafte Landschaften haben wir selten gesehen. Wir wissen, dass wir wiederkommen werden. Eines Tages. Sicher nicht im März, wohl eher im Oktober. Denn viele Geheimnisse von Lofoten sind uns leider verborgen geblieben. An Land und auch am Nachthimmel.



Lofoten im Winter – wie sind eure Erfahrungen? Wir freuen uns auf eure Kommentare.

2 Kommentare bei „Lofoten im Winter – Unsere Tipps und Erfahrungen“

  1. Au weia, da habt ihr ja leider großes Pech gehabt! Ich hoffe, ihr könnt die Lofoten-Reise irgendwann wiederholen, dann unter einem besseren Stern.
    Wir hatten dagegen echt Glück. Wir waren auch Anfang März unterwegs, aber “damals” in 2014. Das Wetter war erwartungsgemäß rauh, aber wir hatten Nordlichter und auch tagsüber immer wieder ordentliche Phasen, so dass wir viel sehen und erleben konnten. Den Blogbeitrag dazu habe ich mal verlinkt: https://ausreisserin.de/laender/norwegen/lofoten/.
    Viele Grüße rüber nach Leverkusen,
    Nicole

  2. Passport Pirates sagt: Antworten

    Hallo Nicole,
    wir sind leider erst jetzt dazu kommen, euren Lofoten-Beitrag zu lesen. Tolle Bilder! Bei euch war im März das Wetter zwar auch nicht immer das schönste, aber wenigstens hattet mehr etwas mehr Glück mit den Polarlichtern.
    Irgendwann wird das bei uns hoffentlich auch noch klappen mit dem Nordlicht 😉

    Grüße,
    Kathi & Tobi

Schreibe einen Kommentar